Tagung 2013: Vergelten, Vergessen, Vergeben, Versöhnen? Über den steinigen Weg zum inneren Frieden.

18.10.2013 11:00 - 20.10.2013 14:00

9645 Kilometer Erinnerung (2008 – 2012) – Ausstellung

Visuell nähert sich Helena Schätzle mit ihrer Arbeit „9645 Kilometer Erinnerung“ der Geschichte des Zweiten Weltkriegs an. Ausgangspunkt hierfür sind die lebensgeschichtlichen Erfahrungen und Erinnerungen ihres Großvaters. Hierfür reiste sie 9645 Kilometer durch Osteuropa und hielt Landschaft en und Orte fest, die als beständige stumme Zeugen die Kriegsjahre miterlebt haben und sich bis heute ihre Zeitlosigkeit bewahren. Ebenso fotografierte sie Menschen, die zur selben Zeit am selben Ort wie ihr Großvater waren, hier jedoch Geschichte(n) aus anderer Perspektive erlebten. Die aktuellen Portraits der Frauen und Männer und ihre persönlichen Dokumente aus der Vergangenheit ergeben kein lineares, konsistentes Bild. Es existiert hingegen eine lebendige Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die sich in den Gesichtern der Menschen abbildet, in ihre Körper und deren Ausdrucksgestalt eingeschrieben ist. In der Ausarbeitung des Ausstellungskonzepts fließen Landschaften und Portraits ineinander. Tagebuchauszüge, Interviewtexte und Alte Fotografien der Zeitzeugen ergänzen die Arbeit. Erfahrungen von Verfolgung und Vernichtung, von Krieg, Vertreibung, Flucht und Ankommen gewinnen so ihre Gestalt als Erzählung, die keiner einheitlichen Stimme folgt.

Helena Schätzle

Jg. 1983, studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Fotografie an der Kunsthochschule Kassel. Seit Jahren unternimmt sie ausgedehnte Reisen in verschiedene Länder, wo sie intensiv an Fotografieprojekten arbeitet. In den letzten vier Jahren verbrachte Helena Schätzle die Hälft e der Zeit in Indien, wo sie überwiegend für Menschenrechtsorganisationen fotografierte. Mit ihrer in Osteuropa entstandenen Arbeit “9645 Kilometer Erinnerung” war sie Gewinnerin bei “gute aussichten”, Finalistin bei „The Aftermath Projekt“ und der „Inge Morath Foundation“ und ihr Buch wurde nominiert für den Deutschen Fotobuchpreis 2013. Helena Schätzle arbeitet für verschiedene Magazine und Zeitungen. Ihre Niederlassung in Deutschland ist Kassel.

Datum: 18. – 20.10.2013

Eintritt frei, Spende erbeten

 

„Fast ein ganzes Jahrhundert“ – Vortrag von Dr. h.c. Max Mannheimer

Max Mannheimer (*06.02.1920) ist ein jüdischer Überlebender des Holocaust. Er ist Buchautor und Maler. Bekannt geworden ist Max Mannheimer durch Vorträge über seine Erlebnisse im KZ, mit denen er Jugendlichen und Erwachsenen seit den 1980er Jahren als Zeitzeuge von den Schrecken des Dritten Reiches und der Konzentrationslager erzählen will. Seine Erinnerungen wurden zum ersten Mal 1985 in den Dachauer Heft en abgedruckt und erschienen 2000 vollständig unter dem Titel Spätes Tagebuch. Er sagt über seine Vorträge: „Ich komme als Zeuge jener Zeit in die Schulen, nicht als Richter oder Ankläger.“ Im Dezember 2012 ist das Buch „Drei Leben“ im dtv erschienen, in dem Marie-Luise von der Leyen Max Mannheimers Erinnerungen aufgezeichnet hat.

Datum: 18.10.2013, 14:15 Uhr

 

Konzert des Sinsheimer Klaviertrios

Es spielt das Sinsheimer Klaviertrio mit der koreanischen Pianistin Yeon-Ho Jung-Schü, dem Geiger Götz Engelhardt und dem Cellisten Andreas Schuler Werke von Beethoven und Mendelssohn. 

Felix Mendelssohn-Bartholdy - Trio Op. 49 in F-Dur; 1. Satz: Molto Allegro agitato

Dmitri Schostakowitsch - Trio Nr.2 in e-moll; 3. Satz: Largo und 4. Satz Allegretto

Bedrich Smetana - Trio g-moll; 3. Satz Finale Presto

Datum: 18.10.2013, 14:45 Uhr

 

Versöhnung – Töchter, Söhne, Eltern - Vortrag von Dr. phil. Mathias Jung

Unser Gehirn ist ein ideales Warenlager für ätzende Erinnerungen und Ohnmachtsgefühle aus der Kindheit an das, was unsere Eltern uns antaten. Immer wieder kehren wir geradezu besessen in dieses Museum der Verletzungen zurück.

Wir polieren jeden einzelnen Gegenstand auf Hochglanz und machen Führungen für Fremde: „Das hat mir mein Vater angetan. So bin ich wegen meiner Mutter geworden!“ Geht es um die Pflicht oder die Chance der Versöhnung? Wer soll den ersten Schritt tun? Wie könnte er aussehen? 

Dr. phil. Mathias Jung wird an diesem Abend dieser Problematik nachgehen und Wege der Versöhnung aufzeigen.

 

Dr. phil. Mathias Jung

Gestalttherapeut und Philosoph, ist seit 1992 am Gesundheitszentrum „Dr. Max-Otto-Bruker-Haus“ in Lahnstein tätig. Seine Vorträge und Seminare, die Einzelberatungen und Selbsterfahrungsgruppen für Frauen und Männer – auch für gemischte Gruppen – sind ausgebucht. Dr. Jung ist nicht nur ein begeisternder Redner, sondern auch ein mitfühlender, aufrüttelnder und beziehungsstiftender Buchautor. Viele seiner Bücher sprechen die Sprache seiner Erfahrungen mit den ratsuchenden Singles, Ehepaaren und Lebenspartnern. Für viele von ihnen sind sie ein hilfreicher Lebensberater geworden.

Datum: 18.10.2013, 15:30 Uhr

Kosten: öffentlicher Vortrag € 15,- / Mitglieder € 13,- 

Naikan – die Kraft der Vergebung; Erfahrungen auf dem Hintergrund der Arbeit mit Süchtigen - Vortrag von Ronald Meyer

Ronald Meyer

ist 1. Vorsitzender „die Fleckenbühler e.V.“ . Die Fleckenbühler sind eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft für suchtkranke Menschen. Die Bewohner werden bei ihrem Weg aus der Sucht begleitet und schaffen sich durch die Arbeit in angegliederten Betrieben berufliche Perspektiven. Wir nehmen Menschen mit Suchtproblemen in jeder Lebenssituation sofort bei uns auf. Und dann helfen wir ihnen, dauerhaft suchtfrei und selbstbestimmt zu leben. 

Datum: 18.10.2013, 17:00 Uhr

Im Rhythmus der Stille -  öffentlicher Vortrag und Filmausschnitte von und mit Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Sarah Neef

Sie ist taub und spricht vier Fremdsprachen. Sie kann Musik nicht hören und tanzt Ballett. Sarah Neef lebt seit ihrer Geburt mit einem Schicksal, das man sich als Hörender kaum vorstellen kann. In ihrer beeindruckenden Autobiografie schildert sie, wie sie es mit ihrem starken Willen, großer Disziplin und schier unerschöpflicher Energie schafft, am Leben der Hörenden teilzuhaben. Früh erlernt Sarah das  Lippenlesen und übt das Sprechen, meistert die Schulzeit unter Hörenden mit Bestnoten und entdeckt schon als Kind die Liebe zum Tanz und zur Musik. Sie nimmt die Töne als Vibrationen wahr und fühlt sie mit ihrem Körper. Sarah Neef lässt uns an ihrem Leben teilnehmen und möchte auch andere ermutigen, sich wegen ihrer vermeintlichen Defizite nicht von der Gesellschaft ausgrenzen zu lassen.

Datum: 18.10.2013, 20:00 Uhr -21:30 Uhr 

Kosten: öffentlicher Vortrag € 15,- / Mitglieder € 13,- 

 

Einstimmung in den Tag mit Claire u. Alfred Meier

Datum: 19.10.2013, 9:00 Uhr

 

Vergangenheitsbewältigung durch Vergebung - Vortrag von Rudolf Szabo

Rudolf Szabo berichtet aus seiner Vergangenheit als Bankräuber und Inhaftierter und von seiner heutigen Tätigkeit als Konflikttrainer. Dabei hat der Stellenwert des Verzeihens eine wichtige Rolle, um die Vergangenheit bewältigen zu können.

Rudolf Szabo

wurde am 12. Juli 1959 in Wien geboren und arbeitet heute als Freelancer und freier Print- und TV-Journalist. Nach seiner Ausbildung zum Maler und Anstellungen im Kaufmännischen Bereich war er von 1995 bis 2001 in der Strafvollzugsanstalt Saxxerriet, Salez (SG) wegen eines Banküberfalls inhaftiert. Seit 2007 leistet er  offene Jugendarbeit in der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz Baselland und ist als Gastdozent tätig.

Datum: 19.10.2012, 9:30 Uhr

 

Freiheit, die wir meinen! Bindung, die wir brauchen! Leben zwischen Hingabe, Verpanzerung und Enthoffnung - Vortrag von Prof. Dr. Annelie Keil

Leben ist der Auftrag, im Schatten des Gestern den Aufbruch für morgen im Heute zu wagen. Als Menschen sind wir Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will (A. Schweitzer) und die Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Freiheit des Einzelnen hat ihren Ort im Miteinander mit Anderen. Dasein ist Mitsein, eine Herausforderung, die als Auftrag und Aufruf das gelebte Leben begleitet.

 

Dr. Annelie Keil

geboren 1939, hat aus der Erfahrung von Krieg, Gefangenschaft Flucht und dem Leben mit Sozialhilfe als Kind und Jugendliche viel gelernt; Studium der Politischen Wissenschaft en, Soziologie u. Pädagogik. Gründungsmitglied u.a. des Zentrums für Public Health, des Netzwerks „Zukunftsgestaltung und seelische Gesundheit Bremen“ (EXPO Projekt), des „Forum Lehren und Lernen“. Umfangreiche Vortragstätigkeit, Radio- und Fernsehsendungen zum Bereich Gesundheit und Lebenskompetenzen. Veröffentlichung zahlreicher Bücher. Ehrenamtliche Mitarbeit in unterschiedlichen psychosozialen und Bildungsprojekten im In- und Ausland. Mitbegründerin des wissenschaftlichen Weiterbildungsstudiums Palliative Care an der Universität Bremen. 1992 Berninghausen Preis für ausgezeichnete Lehre, 2004 Bundesverdienstkreuz; seit 2004 im arbeitsamen „Ruhestand“ jenseits der Erwerbsarbeit. „Zwei Ehen ohne Dauererfolg, keine eigenen, aber viele Kinder, für die ich etwas tun kann.“ www.anneliekeil.de

Datum: 19.10.2013, 10:30 Uhr

 

Seminare (parallel) von 14:30 bis 17:30 Uhr

 

Biografische Spurensicherung im Alltagsleben vor Ort - Seminar mit Prof. Dr. Annelie Keil

Wir bekommen nur die Möglichkeit zu leben, leben müssen wir selbst. Wir bekommen ein Gehirn, mit dem man denken lernen kann, aber denken müssen wir selbst. Wir kommen ungefragt zur Welt, aber müssen selbst herausfinden, wozu das gut sein soll. Niemand hat seine Familie ausgesucht, aber einmal hineingeboren müssen wir herausfinden, was für uns „Familienleben“ ist. Vom ersten bis zum letzten Atemzug sind wir damit beschäftigt, unser Leben unter den jeweiligen Umständen zu gestalten und unsere Biografie zu erfinden. Wie können wir erkennen, erfahren und erleben, wie wir das geworden sind, was wir sind und auch, ob wir so bleiben können, wie wir sind.

Datum: 19.10.2013, 14:30

 

Bewusstes Verzeihen und geistige Befreiung der Schuld – Seminar mit Rudolf Szabo

Dieses Seminar beinhaltet das sich selbst Verzeihen, was vielen Menschen schwer fällt. Anhand einer Geschichte über einen Vater und seinen Sohn wird Rudolf Szabo das Thema Verzeihen vertiefen. Es geht um ein Gespräch zwischen einem Vater und seinem erwachsenen Sohn, der ein mittelständisches Unternehmen führt. Dieser beklagt sich bei seinem Vater, über seine Mitarbeiter, Teilhaber, Kunden, die Bank, seine Frau und Kinder. Der Vater lässt ihn einen Sack Kartoffel holen und gibt ihm den Auftrag, die Namen jeweils in eine Kartoffel zu ritzen. Danach gibt er ihm einen Rucksack und sein Sohn bekommt die Empfehlung, diesen den ganzen Tag zu tragen. Da er auch nachts schlecht schläft, soll er ihn auch im Bett tragen. Nach einer Woche sagt ihm sein Sohn, dass er kapiert habe, um was es geht, er muss allen vergeben! Der Vater bestätigt das und gibt ihm als nächstes die Aufgabe, wie er den Rucksack als seine Verhaltens- und Charaktereigenschaften definieren würde. Damit wird ersichtlich, dass Vergebung nur stattfinden kann, wenn man den „Rucksack“ analysiert, der den Ballast immer bei sich hält.

Datum: 19.10.2013, 14:30 Uhr

 

Einführung in die Praxis der Naikanmethode - Seminar mit Ronald Meyer

Die Teilnehmer können selbst erste Erfahrungen mit dem Naikanprozess machen, incl. Reflexion.

Datum: 19.10.2013, 14:30 Uhr

 

Die Zumutung der Feindesliebe in der Bergpredigt - Seminar mit Fulbert Steffensky

Die Bergpredigt ist einer der radikalsten Texte des Christentums. Ihr Gebot der Feindesliebe ist kaum lebbar und ist zugleich unerlässlich. „Mit der Bergpredigt ist keine Politik zu machen.“, hat ein deutscher Politiker erklärt. Aber geht es ohne sie?

Fulbert Steffensky

geb. 1933 in Rehlingen/Saar, Studium der katholischen und evangelischen Theologie, 13 Jahre Benediktinermönch in der Abtei Maria Laach, 1969 Konversion zum Protestantismus, 1972–75 Professur für Erziehungswissenschaft an der FH Köln, 1976–77 Gastprofessor am Union Theological Seminary in New York, 1975–1998 Professor für Religionspädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Arbeitsschwerpunkte Religionspädagogik und Homiletik, verheiratet mit Dorothee Sölle(+ 2003), wichtigste Veröffentlichungen: Gott und Mensch – Herr und Knecht? Autoritäre Religion und menschliche Befreiung im Religionsbuch, Hamburg 1973, Wo der Glaube wohnen kann, Stuttgart 1989, Das Haus, das die Träume verwaltet, Würzburg 1998, Der alltägliche Charme des Glaubens, Würzburg 2002, Feier des Lebens. Spiritualität im Alltag, Stuttgart 2003, Die zehn Gebote, Anweisungen für das Land der Freiheit, Würzburg 2003

Datum: 19.10.2013, 14:30 Uhr

 


Siebzig mal sieben mal vergeben - ein Kōan? Seminar mit Alfred Meier

Pfr. Alfred Meier

war bis Ende November über 30 Jahre lang Gemeindepfarrer in der Schweiz und ist heute pensioniert. Er ist fast vierzig Jahre verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Er ist beisitzendes Vorstandsmitglied im Förderkreis für Ganzheitsmedizin.

Datum: 19.10.2013, 14:30 Uhr

 

Vergelten, Vergessen, Vergeben, Versöhnen? Über den steinigen Weg zu innerem Frieden. Seminar mit Dr. med. Kornelius Roth

Datum: 19.10.2013, 14:30 Uhr

 

Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend. öffentliche Lesung von Andreas Altmann

Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotten, tätlichen Pfarrern und verkappten Nazis. Andreas Altmann erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird. Eine Kindheit der Nachkriegszeit im idyllischen Wallfahrtsort Altötting. Doch die Geschichte, die Andreas Altmann erzählt, handelt weder von Gnade noch von Wundern, sondern von brutaler Gewalt und Schrecken ohne Ende. Schonungslos blickt Andreas Altmann zurück: auf einen Vater, der als psychisches Wrack aus dem Krieg kommt und den Sohn bis zur Bewusstlosigkeit prügelt, auf eine Mutter, die zu schwach ist, um den Sohn zu schützen, und auf ein Kind, das um sein Überleben kämpft. 

 

Andreas Altmann:

Nach dem Abitur ein Jahr durch Europa getrampt, Psychologiestudium abgebrochen, Jurastudium abgebrochen, Jobs als Spüler, Privatchauffeur, Anlageberater, Straßenbauarbeiter, Buchclubvertreter, Nachtportier, Dressman, Postsortierer, Parkwächter und Fabrikarbeiter. Dreijähriges Studium mit Abschluss am Mozarteum in Salzburg. Verträge als Schauspieler am Bayerischen Staatsschauspiel in München und am Schauspielhaus in Wien. Aufenthalt in einem indischen Ashram.

Nochmals am Schauspielhaus in Wien. Kündigt vorzeitig den Vertrag, kündigt den Beruf. Bemühungen des Arbeitsamts, ihn zum Maschinenbauschlosser umzuschulen, scheitern. Leben in einem buddhistischen Zenkloster in Kyoto. Lange Reisen durch Asien, Afrika und Südamerika. Umzug nach Paris. Umzug nach New York / Studium an der New York University.

Zurück nach Deutschland, erste Reportagen. Umzug nach Mexico City. Lebt wieder in Paris. 2011 kam im Piper Verlag sein Buch mit dem Titel „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ heraus, in dem er sich eingehend mit seiner Kindheit und Jugend im oberbayerischen Wallfahrtsort Altötting beschäfigt.

Datum: 19.10.2013, 20:00 Uhr

Kosten: öffentliche Lesung € 15,- / Mitglieder € 13,- 

 

Disco - Michael Protschka

Datum: 19.10.2013, 21:30 Uhr

 

 

Einstimmung in den Tag mit Claire u. Alfred Meier

Datum: 20.10.2013, 9:00 Uhr

 

 

Der Nazi-Kriegsverbrecher, seine Familie und ich - ein lebenslanger Kampf zwischen Liebe, Hass und Verdrängung - Vortrag von Niklas Frank

Niklas Frank

ist ein deutscher Journalist. Er war Autor beim deutschen Wochenmagazin Stern. Niklas Frank wurde 1939 in München als Sohn des nationalsozialistischen Politikers Hans Frank und dessen Frau Brigitte geboren. Sein Vater war zwischen 1939 und 1945 als Generalgouverneur im besetzten Polen an zahlreichen Kriegsverbrechen beteiligt und wurde auch als „Schlächter von Polen“ bekannt, seine Mutter als (selbsternannte) „Königin von Polen“. Nachdem sein Vater im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher angeklagt, 1946 zum Tode verurteilt und erhängt wurde und seine Mutter 1959, kurz nach seinem 20. Geburtstag starb, begann für Frank, der Germanistik, Soziologie und Geschichte studierte, ein weiter Weg auf der Suche nach der Wahrheit über seinen Vater und das Dritte Reich. Er wurde Journalist und 1979 Auslandsreporter beim deutschen Wochenmagazin Stern.

Veröffentlichungen: Der Vater. Eine Abrechnung. C. Bertelsmann, München 1987, Meine deutsche Mutter. C. Bertelsmann, München 2005, Raubritter. Reichtum aus dem Hinterhalt: Das erschröckliche und geheime Leben der Heckenreiter und

Wegerlager. C. Bertelsmann, München 2002

Datum: 20.10.2013, 9:30 Uhr

Kosten: öffentlicher Vortrag € 15,- / Mitglieder € 13,- 

 

Schuld und Gnade. Die Säulen der Humanität und der christlichen Tradition - Vortrag von Fulbert Steffensky

Fulbert Steffensky

geb. 1933 in Rehlingen/Saar, Studium der kath. und evang. Theologie, 13 Jahre Benediktinermönch in der Abtei Maria Laach, 1969 Konversion zum Protestantismus, 1972-75 Professur für Erziehungswissenschaft an der FH Köln, 1976-77 Gastprofessor am Union Theological Seminary in New York, 1975-1998 Professor für Religionspädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Arbeitsschwerpunkte Religionspädagogik und Homiletik, verh. mit Dorothee Sölle (+ 2003).

Datum: 20.10.2013, 11:15 Uhr

 

Abschließende Betrachtung und Austausch mit Kornelius Roth

Datum: 20.10.2013, 13:00 Uhr

 

Kosten: € 200,-- / Mitglieder € 150,-- ; ermäßigt € 150,-- (Studenten, Arbeitslose, Rentner - mit Ausweis)

Frühbucher bis  31.3.2013: € 150,-- / Mitglieder € 130,--

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