"Selbst-Wert mal anders: Was will die Welt und wie positionieren ich mich dazu?"; Vortrag mit Christina Hecke

Die Anforderungen unseres Alltages wachsen stetig. Ein ständiges „Funktionieren“ scheint unausweichlich. Wie wir diesem Phänomen begegnen, entscheidet jeder für sich. Ob Rückzug oder Angriff, jeder wählt seine Taktik. Meist überschreiben wir dabei allerdings, wie es uns wirklich geht, und erlauben dem Funktionsmodus Überhand in unserem Handeln zu nehmen. Die Folge diese Spannungsfeldes ist Kompensation. Das mag durch Stimulation (ex. Kaffe, Zucker, Sex etc.), Eskapismus (ex. Emotionen, Entertainment, Süchte) oder Betäubung (ex. Alkohol, Drogen, übertriebener Sport etc.) passieren. Eine Nahtoderfahrung als Folge eines schweren Unfalls hat mich vor einigen Jahren in meinem eben diesem Funktionsmodus entsprechenden Lebenskreislauf abrupt gestoppt. Dankbar um diese Erfahrung möchte ich gerne darüber sprechen, wie ich nach diesem Ereignis die Illusion von Ängsten und Süchten entlarven konnte, das Leben mit all seinen Herausforderungen als Geschenk anzunehmen vermag und meine tiefe Erkenntnis darüber teilen zu können, dass das Leben nicht mit dem Herzstillstand endet! Ich werde versuchen aufzuzeigen, dass es freudvoll ist, sich selbst und sein Leben bis zum letzten Atemzug aktiv zu gestalten und sich nicht durch äußere „Bilder“ in die Fremdbestimmung entwerten zu lassen. Und: wie wichtig es ist, sich dieser Verantwortung - der eigenen Antwort auf das Leben - bewusst zu werden.

Weil Sie das wert sind!

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